TARIK: Schatz, willst du Kaffee? MIRA: Gerne. LAILA: Kannst du mir die Marmelade geben? MIRA: Mhm, danke. ESTELLE: Kann ich auch Marmelade? MIRA: Machst du ihr das Brot? TARIK: Ja klar. Mit Butter? LAILA: Mussen wir jetzt immer so viel aufstehen? MIRA: Wenn ihr mit mir fruhstucken wollt, dann schon. Ich muss halt als Erster da sein. TARIK: She's a boss. ESTELLE: Bist Du dann boss? MIRA: Ja. LAILA: Voll die Kapitalistin. MIRA: Was? Wer sagt denn sowas? ESTELLE: Hat der Bruder von Vigo gesagt. MIRA: Hahaha. MIRA: Immer och nicht? ZUZANNA: Noch nix. Da. MIRA: Ja super. Ja, ja. Wir sehen's. ZUZANNA: Super. MAX: Sieht so aus wie neu. MIRA: Ja, die war auch so teuer wie neu. ZUZANNA: Okay. ZUZANNA: Was daran sieht jetzt genau noch neu aus? MIRA: Das Innenleben. MIRA: Das Innennleben. Los. MIRA: Rein damit. Na was? Schieben. DEHNERT: Marketing. Publicity aktion. Also das Banner zum Beispiel. Das hab ich schon vom Auto aus gesehen. Sowas ist grobartig. Das ist geil. MIRA: Also wir haben auch n bisschen was geplant. Zum Beispiel zu unseren Regionalprodukten. MIRA: Da sind wir. DEHNERT: Ah. DEHNERT: Frau Yildiz? MIRA: Da wird sich schon drum gekummert. Am hier bei Auftrag. DEHNERT: Achso und Frau Yildiz. DEHNERT: Die ah ah altere Mitarbeiterin mit dem Kopftuch. ZUZANNA: Dijab. Die Frau Dijab. DEHNERT: Vielleicht nicht unbedingt eine frische Theke. Ich meine ich bin ja letztlich, ich versteh das. Das ist Frauendings, Diversity und so. Aber ich mach mich da auch echt immer fur stark. Aber der Kunde. MIRA: Entschuldigung aber da muss ich dran gehn. TARIK: Du warst wieder schneller als ich.! Wie gehts dir Schatz, alles ok? MIRA: Sucuk haben wir auch im Laden. TARIK: Guck mal, diese ist aus Ersencan. Guck mal, die hat diese richtige Knoblauchmondi. Du verwechselst das mit diesen Mettenden. MIRA: Nein, tu ich nicht. MAREN: Das ist einfach deine komische Art, oder? MIRA: Das ist einfach TARIK:'s Humor, Mama. Dann verstehst du es vielleicht nicht. MAREN: Dann. finde ich das eine komische Art von Humor Warte, ich komm. Ich komm gleich mit. Hey! Und was machst du so? SIBYLLE: Was meinst du? Also beruflich? MIRA: Ich leite einen Supermarkt. SIBYLLE: Entschuldigung, ich. Also ich meine so richtig so einen ganz normalen Supermarkt. MIRA: Ja, ich leite einen ganz normalen Lebensmittelmarkt. SIBYLLE: Entschuldigung, das sollte jetzt uberhaupt nicht uberheblich klingen. MAREN: ah, da seid ihr SIBYLLE: Nein, nein. Also ich meine es ist ja toll, ist das doch, oder? MIRA: Ja. SIBYLLE: Wir haben uns so lange nicht gesehen. Ich wusste nicht, dass du so praktisch begabt bist. MAREN: Weibt du, fur mich als Mutter ist es manchmal gar nicht so einfach zu ertragen, dass du dich immer nach unten orientierst. MIRA: Wie? Nach unten? MAREN: Wahrscheinlich war ich dir in den letzten Jahren ein schlechtes Vorbild. Vergiss es einfach. Sorry. MIRA: Mama, ich bin glucklich. MAREN: Gut, ja. Gut, wenn du das sagst. MIRA: Wahrscheinlich mehr als du. TARIK: Holt euch dann fruh aus dem Bett. Sag mal, wie ihr das findet. LAILA: Nicht korrekt! TARIK: Aber trotzdem ist sie unser Held. Vielleicht kriegt sie kein Cape, doch sie fliegt, gibt es Stress. Fur eurem Papa ist sie das, was zahlt. Keine Frau kann wie sie sein. Unser Mama ist eine Zehn von Zehn. Unser Engel, die Warme, sie ist unser Sing. Deswegen gratulieren wir heute fur alles. Let's go Mama. Go Mama. LAILA: Go Mama. VERTRETER: Zwei kann ich dem Herrn Sander sagen. MIRA: Drei. VERTRETER: Gut. weil Sie es sind, dann.machen wir dat so. MIRA: Wie geht es eigentlich ihrer Tochter? Ist sie noch in Australien? VERTRETER: Ja, noch zwei Wochen. Dann will sie noch mal nach Thailand. MIRA: Robert ROBERT: Mira Mensch. MIRA: HI ROBERT: Schon, dich zu sehen. Was machst du denn hier? Kaufst du hier ein? MIRA: Das ist mein Supermarkt. ROBERT: Meiner auch MIRA: Nein, das ist mein Supermarkt. Ich habe ihn vor kurzem ubernommen. ROBERT: Wie bitte? Du leitest den Supermarkt? Mensch. Respekt. Na super! Das letzte Mal, als wir uns gesehen haben, da hattest du gerade mit dem Studium angefangen. BWL, ne? MIRA: Das habe ich aber abgebrochen, als ich schwanger war. ROBERT: Was, du hast schon ein Kind? MIRA: Zwei. ROBERT: Zwei schon? MIRA: Die Madels sind grobartig. ROBERT: Eine richtige Familie. Du hast nicht lange gefackelt. Finde ich gut .Richtig gut. Wie geht es deiner Mutter? MIRA: Ich glaube, das weib sie manchmal selbst nicht. ROBERT: So wie immer. MIRA: Und bei dir? ROBERT: Ganz langweilig. Ich mache immer noch Gaume kaputt. Und ich bin wieder verheiratet. MIRA: Wie toll. ROBERT: Ihr musst mal vorbeikommen. Du und deine Familie, das ware schon. Ich wurde mich freuen. Prost. Hallo, MIRA:. Wer ist das TARIK: Und du bist? ROBERT: Hallo. Wer bist du denn? Schon, dass ihr da seid. Die Sitzecke wollen wir noch umbauen. Aber da kommen wir irgendwie nie dazu. MIRA: Ein begehbarer Kleiderschrank? Ja, das ist die Garderobe der Konigin ISABEL:. Meine alte Lampe. ROBERT: Ja, genau. Die haben wir noch damals aus der Wohnung mitgenommen. MIRA: Die hingen fruher in meinem alten Zimmer. TARIK: Was echt jetzt? ROBERT: Auber der Lampe lag dann nur noch eine Matratze. Und sonst nichts weiter. Less ist more. Ja, MIRA: wusste schon immer ganz genau, was sie will. TARIK: Da erzahlst Du mir nichts Neues. ISABEL: Hast du schon probiert, MIRA:? MIRA: Ich habe schon mal welche gegessen. Die waren aber bestimmt nicht so lecker, wie deine sein werden. ROBERT: Und? TARIK: Schmeckt gut. ROBERT: Freut mich. ah so? TARIK: Das war mal. ROBERT: Beruhmter Rapper. TARIK: Jetzt in der Fruhrente. ROBERT: Aber kann man davon leben? TARIK: Ja, den ein oder anderen schonen Schlitten kann man nicht leisten. ISABEL: Und woher kommen Sie? TARIK: Ich bin hier aus Wuppertal. ROBERT: Aus dem schonen Wuppertal. TARIK: In der Schwebebahn. ISABEL: Nein, ich meine, woher kommen Sie richtig her? TARIK: wo ich so richtig herkommen? ROBERT: Sie meint ursprunglich. Du kannst ihn auch duzen. ISABEL: Ja klar. ROBERT: Tarik TARIK: Ursprunglich? So richtig? ISABEL: Ja. TARIK: Aus meiner Mutter. ROBERT: ISABEL:le kommt aus Kolumbien. So meint sie das. ISABEL: Kolumbien ist ein wunderbares Land. ISABEL: Aber schwierig. TARIK: Mein Vater kommt aus der Turkei. Meine Mutter aus Meppen. ISABEL: Du bist Moslem? ISABEL: Oder Ja. Ich finde Islam gut. Nur wenn man hort diese islamischen Terrorismus und Anschlage die , und Anschlage da, bekommt man ein bisschen Angst. TARIK: Wir haben auch richtig Angst, wenn wir daruber nachdenken, was die Christen damals in Sudamerika gemacht haben. Das war auch sehr grauenhaft. ROBERT: Das ist nicht das Gleiche. Das ist auch Jahre her. TARIK: Maya, die Inker, die ausgerottet wurden, das Massaker an den Nativen, die Inquisition. Da haben wir es auch mit der Angst zu tun. Es ist auch traurig. MIRA: Wir sind nicht besonders religios. ISABEL: Egal, Islam, Christich, Buddhismus, Glauben ist wichtig. ISABEL: Glauben. MIRA: Hast du sie auch ubers Internet kennengelernt? ROBERT: Nein, beim Tanzen. MIRA: Du tanzt? ROBERT: Ja, schon immer. ROBERT: Aber deine Mutter mochte das nicht so. Zumindest nicht mit mir. MIRA: Das ist ganz schon grob geworden, deine Firma. ROBERT: Allerdings. Ich sitze hier eigentlich nur noch rum, mache nur noch Verwaltung, Angebote, Vertrage. Ich hatte mir eigentlich erhofft, dass DANIEL: den Laden ubernimmt. Aber er hat ja Besseres vor. Kann man ihm auch nicht verubeln. Was soll er den hier in Leverkusen verschimmeln? MIRA: Aber letzte Woche war er in Barcelona. ROBERT: Oder? Also? MIRA: Also habe ich jetzt auf Instagram gesehen. Ich glaube, da hat er einen Vortrag gehalten. ROBERT: Ihr hort euch immer mal? MIRA: Also sehr wenig. MIRA: Und wenn, dann halt uber Insta. ROBERT: Was? Insta? Insta ist Instagram MIRA: Ja. ROBERT: Kommt ihr denn klar? MIRA: Wie meinst du das? ROBERT: Ja, mit der Ladeneroffnung. Das war bestimmt kein Pappenstil. MIRA: Ja, also das ging alles. Also klar, am Anfang ist die Kredittilgung recht hoch, MIRA: aber ich denke mal, wenn der Laden erstmal anlauft, dann passt das. ROBERT: Wenn du was zum Uberbrucken brauchst, ich kann dir was leihen. MIRA: Danke, aber wir kommen klar. ROBERT: Na, du weibt ja jetzt wieder, wo du mich finden kannst. Einen netten Mann hast du dir da in Land gezogen. MIRA: Ja, habe ich. TARIK: Sie ist eine Rassistin. MIRA: Sie ist total nett mit ihren Kindern. TARIK: Dann ist sie halt eine Kinderliebe Rassistin. MIRA: Die sind beide total in Ordnung. TARIK: Warum? Weil er dir jetzt Geld gibt? MIRA: Ich hab dir doch gesagt, dass ich das abgelehnt hab. TARIK: Oh, ich bin Robert Ich hab ein so fettes Haus. So schone Autos. Mir fallt das Geld aus der Tasche. Hier, MIRA:, fang schnell. MIRA: Er ist einfach helfsbereit. Das war er schon immer. ROBERT: Er ist ein Blender. Weibt du, wenn wir das Geld deiner Oma damals in Bitcoins investiert hatten, dann mussten wir uns die ganze Scheibe nicht antun. MIRA: Das Gesprach hatten wir bereits. Gute Nacht. TARIK: KEVIN: hat einen kleinen Teil davon investiert. Und wir haben XXX. rausgeholt. Hier, guck mall TARIK: Oxyne. Da mussen wir investieren. Oxyne, das ist die Zukunft. Nimm das Ding nochmal an die Hand. Weibt du, du musst ja auch nicht immer dem Geld hinterherlaufen. Man kann doch auch einfach mal entgegengehen. MIRA: Das ist nicht witzig. Das war kein Sturm. Hochstens ein bisschen Wind. Aber es ist doch nirgendwo anders was runtergefallen. Ja, das mochte ich damit sagen. Sie haben die Bolzen falsch angeschraubt. Deswegen ist das Teil doch einfach nur runtergefallen. Ich erwarte von Ihnen, dass Sie... Ich erwarte von Ihnen, dass... Ich erwarte von Ihnen, dass Sie... Erstmal lassen Sie mich doch mal aussprechen. Ich erwarte, dass Sie. Hallo? Hallo? Aufgelegt. ZUZANNA: Dina hat sich schon wieder krank gemeldet. MIRA: Und du bist dir sicher, dass du das in den nachsten zwei Jahren nicht brauchst. ROBERT: Ja, damit wollte ich die Halle ausbauen fur die Steiger. Aber dazu komme ich sowieso nicht in der nachsten Zeit. MIRA: Du weibt gar nicht, wie sehr du mir damit gerade hilfst. ROBERT: Ja, dann hat das ja seine Richtigkeit. Win win sozusagen. MIRA: Sozusagen, ja. ROBERT: Ich weib ja, dass es bei dir in guten Handen ist. MIRA: Danke. ZUZANNA: Minus XXX ? Ja, das ist Fisch. und Meeresfruchte. DINA: Ja, aber wie soll ich das wissen? ZUZANNA: Ja sieht aus wie ein Fisch, Dina ne! Das ist Moko und Fleisch. DINA: Du hast es mir nicht gesagt. ZUZANNA: Naturlich habe ich es dir gesagt. Heute Morgen habe ich es dir gesagt. Und letzte Woche habe ich es dir auch schon gesagt. DINA: Nein, hast du nicht. Du hast es vielleicht Cem gesagt, aber nicht mehr. MIRA: Fruher oder spater mussen wir die eh austauschen. Ich meine, wir bezahlen Okostrom, haben aber diese Schrottkisten dazu stehen. ZUZANNA: Das hat gar nichts mit den Schrottkisten zu tun. Das hat damit was zu tun, dass DINA: das nicht richtig einstellt. Oh, Sie haben wir noch meinen Stift. Den Marker, den gelben. MIRA: Entschuldigung. War nicht mit Absicht. Entschuldigung gehen Sie noch aus? Sie haben sich schick gemacht. ZUZANNA: Ein bisschen.Lasertag spielen. MIRA: Ist das so ein Star Wars -Ding? ZUZANNA: Also ohne Schwerter. Ohne Laserschwerter eher so. Wollen Sie mit? MIRA: Ich habe den Kids versprochen, dass wir uns einen Film anschauen. Aber danke. ZUZANNA: Nachste Woche sonst? Nachsten Woche? MIRA: Nein, da habe ich einen Elternabend. ZUZANNA: Und dann ubernachste? TARIK: Ich wollte doch einfach nur den selben Fehler noch mal machen. MIRA: Ich wusste es. Ich wusste, dass das passiert. TARIK: Ja? Wenn du das wusstest, warum hast du das Scheibgeld auf unserem Familienkonto geparkt? MIRA: Weil ich mich sonst doch hatte gleich von dir trennen konnen . KEVIN: Das Ding, das sah voll real aus. Ich habe doch selber Euro eingesetzt. Woher sollte ich denn wissen, dass die uns fiicken werden? MIRA: Tarek hat jahrelang an sich gearbeitet, damit er nichts mehr mit euren Scheibgeschaften zu tun hat. KAY: Ach krass, wusste ich gar nicht, Tarek, dass du an dir gearbeitet hast. MIRA: Sag mal, bist du bescheuert oder was? Halt deine Fresse, du weibt ganz genau, wovon ich rede. Und du, ist dir nicht einmal der Gedanke gekommen, dich immerhin mal zu fragen, woher er diese Scheib Kohle her hat? KEVIN: Ich bin noch nicht seinem Mutter, ist mir doch egal Wo er das Geld herhat. MIRA: nein, nein! Es kann dir nicht egal sein wo er das Geld herhat. Es ist mene Kohle gewesen! Du Vollhorst! KAY: Ey Komm mal wieder runter, Mir. MIRA: Nein, fass mich nicht an! KAY: MIRA: jetzt komm mal wieder runter, Geld ist in Bewegung, Geld kommt, Geld geht, was ist los? MIRA: Geld ist in Bewegung, Geld kommt, Geld geht. Du musst dem Geld im Gegengehen. Ist die Scheibe auch von dir oder was? Setz dich hin, niemand hat mit dir gesprochen. Du wirst mir mein Geld wiedergeben! Es ist mir scheibegal, wie? Du gibst mir mein Geld wieder.Ich zeige dich an. KAY: Tarik oder kannst du mal dein hitziges Weibchen zuruckfhalten? Wirklich, MIRA:, wir haben auch Kohle verloren, man. MIRA: Es ist mir scheibegal! TARIK: Halt's Maul jetzt, Alter, chillt alle. KEVIN: Ja, was bringst du dir denn hier hin? MIRA: Gib mir deine Karten. Meine was? Hallo, warte, warte mal. Es tut mir leid, dass ich noch nicht angerufen habe, aber ich hab's halt einfach noch nicht geschafft. ROBERT: Ich weib ja, was du alles am hacken hast. MIRA:, ich wurde fragen, ob ich euch alle ins Phantasialand einladen kann. MIRA: Robert, ich. ROBERT: Also, wenn das keine gute Idee ist, dann werden wir auch was anderes. MIRA: Doch, doch, die Idee ist super. Nein, nein, die ist in Montreal mit Stefan. Robert ich muss. Ich muss mit dir reden. Ich glaube schon, ja. Alles klar, bis dann. Hallo, Schatz. ERZIEHER: war schon, wenn ihr zumindest vorher Bescheid sagt. Also, ich mach gern mal Uberstunden, aber es hauft sich in letzter Zeit ein bisschen. MIRA: Es geht gerade ein bisschen drunter und druber. ERZIEHER: Schon okay. Das ist ja eh Stellis letzte Woche. Tschuss, Fabi. Tschuss. ESTELLE: Wo ist Papa? MIRA: Der ist heute bei einem Freund. ESTELLE: Warum? MIRA: Weil er den lange nicht gesehen hat. ESTELLE: Warum? Weil man das so macht. Der Schulranzen und das Mappchen sind ubrigens von Oma. Wo ist Oma heute ? MIRA: Die ist ganz weit weg in Amerika. LAILA: In Kanada, nicht in Amerika. ESTELLE: Papa! Wie war's? ISABEL: Ein wunderschoner Tag fur dich. Ja, guck mal. ROBERT: Hallo, LAILA:. MIRA: Hi. ROBERT: Hier, Laila hier ist auch was fur dich. ISABEL: Wie geht es dir? MIRA: Danke. ISABEL: Ja, danke. ROBERT: Wie war denn dein Tag? ESTELLE: Schon. ROBERT: Hast du es genossen? ESTELLE: Ja. ISABEL: Klar, guck mal. Komm, guck mal. Nur Geschenk fur die Prinzessin. Guck mal, was ist? ROBERT: Und, wie gehts? Schon dich zu sehen. MIRA: Nach dir. ISABEL: Redum vita tiene ojos y nariz y tambien una boquita para cantar y reir con mis ojos veo todo con mis nariz ROBERT: Wieder langsamer. Versuch mal. Kannst anfassen. Durch diesen Wasserdampf, diese Kraft, die hier drin ist, ubertragt sich dann in diese Kurbelwelle und dann setzt sich das in Bewegung. Das ist Bewegungskraft. LAILA: Guck mal, Mama. MIRA: Wie cool. ROBERT: Die war von meinem Vater. Jetzt gehort sie DANIEL:, aber er hat irgendwie nie damit gespielt. Ich glaube, wir mussen gleich nachfeuern. Es ist wieder langsamer geworden. LAILA: Ja. ROBERT: Ich hab so ein bisschen Schiss, aber... Gibts dieauch bei euch im Laden? MIRA: Mhm. ROBERT: Hat das eigentlich geklappt mit der Kreditkundigung? MIRA: Ja, der erste Teil schon. ROBERT: Oder habt ihr schon alles auf den Kopf gehauen? ESTELLE: Papa ist da! TARIK: Hi. Na, guck mal, was Papa hat. LAILA: das ist Mercimek meine Lieblingssuppe. ROBERT: Mercimek, zeig mal her. ESTELLE: Die dauert ganu lamnge bis sie fertig ist. Deswegen konnte Papa auch nicht zu meiner Einschulung kommen. ROBERT: Riecht ja wirklich gut. ESTELLE: Das ist meine Lieblingsuppe. ROBERT: Ja, das weib ich. ESTELLE: Woher? ROBERT: Weil du es mir vorhin gesagt hast. ESTELLE: Mercimek, Mercimek Mercimek Mercimek. SANDRA: Naturlich blofft er. Niemls hat er vier Damen weisst Du warum? Weil Ich hab drei Damen. Und du hast hart gelogen. Ich klopfe das ist auch eine schone Dame. LAILA: Drei Achter MIRA: Ich wurde ihr glauben. ROBERT: Okay SANDRA: Ich wurde dir auch auf jeden Fall glauben Ich ROBERT: Ich wurde mal sagen drei Neuner. MIRA: Du bloffst. ROBERT: Ich? MIRA: Ich klopfe! ISABEL: Eins, zwei, drei. ISABEL: Drei, neuer. Du musst das wissen. Wegen deiner Mutter damals, sie wollte mit diesem Mann. ROBERT: Ach komm, Schnee von gestern. ISABEL: Robert kann nicht lugen. ROBERT: Mi cari�o. TARIK: Wie lange soll das noch gehen? Vielleicht sollte ich einfach ausziehen. Dich einfach in Ruhe lassen. Verschwinden. MIRA: Vielleicht ist das das Beste, ja. Villeicht solltest du erstmal ausziehen. Vielleicht kannst du erstmal bei deinem Bruder wohnen und dir von da aus einen Job suchen. TARIK: Und wer holt die Kinder ab? MIRA: Du bist ja nicht weg. Das tut vielleicht allen ganz gut. Und Ich frage meine Mama, ob sie unter der Woche einspringen kann. TARIK: Deine Mama? Ich bin die Mama der Kinder. Ich verbringe die meiste Zeit mit denen. MIRA: Vielleicht tu Dir ein bisschen Auszeit auch gut. TARIK: Das entscheidest du? Und deine Mama jetzt? Wir haben unsere Routine. Was sollen die Kinder ohne mich machen? Entscheidest du das jetzt? MIRA: Was machst du denn da eigentlich? LAILA: Da kann man was gewinnen. MIRA: Nein, das sind Preisauschreiben fur unsere Kunden. Die kannst du doch nicht alle ausfullen. LAILA: Warum? MIRA: Wenn du zeichnen mochtest, hol dir bitte einen Block aus dem Buro. Nein, Laila Nein. ZUZANNA: Bis spater. Um sieben. MIRA: Was ist um sieben? ZUZANNA: Wir gehen Lasertag spielen. MIRA: Sorry, es war heute. Ich hab's total vergessen. ZUZANNA: Ich hab sie eingetragen. Also, von meinem Team. MIRA: Ahm, gibt es jemanden, der einspringen kann? Ich bezahle das naturlich. ZUZANNA: Nee, schon gut. Nicht so schlimm. MIRA: Mittwoch nach der Schule. Viertel nach eins. Okay. MAREN: Ja, Mittwoch geht leider nicht. Was ist denn mit TARIK:? MIRA: Der ist beim Klassentreffen in Wuppertal. Ja. MAREN: Ja entschuldige, aber ich kann ja nicht einfach springen , wenn Du anrufts MIRA: Ich hab ja nur gefragt. Alles klar. Ich muss jetzt weitermachen. Tschuss. Was kann ich fur dich tun? DINA: Ahm, ich wollte fragen. Wegen dem Geld. Ich arbeite hier schon fast zwei Monate. Ob ich vielleicht mehr Geld verdienen kann. MIRA: Du fragst nach einer Gehaltserhohung? DINA: Ja, warum nicht? MIRA: Also, von den acht Wochen, die du hier arbeitest, warst du drei Wochen krankgeschrieben. DINA: Ja, da hatte ich aber n Attest MIRA: Ja, aber in den anderen funf Wochen hast du dir auch nicht gerade ein Bein ausgerissen. Und auberdem hast du einen Pfandautomaten kaputt gemacht. DINA: Ja, kann doch mal passieren. Wenn ich arbeite, ja jetzt auch Spatschicht. MIRA: Du arbeitest spat, weil du im Einzelhandel arbeitest. Und auberdem arbeiten alle anderen, die keine Kinder haben, auch in ihren Spatschichten. DINA: Ja, aber ist doch nur ein bisschen Geld. MIRA: Was? MIRA: Nein, es ist nicht nur ein bisschen Geld. Es ist ganz schon frech, was du machst. DINA: Ja, finde ich jetzt nicht. MIRA: Du musst morgen zur ersten Stunde. LAILA: Alle meine Freunde durfen abends YouTube gucken. Nur ich nicht. MIRA: Laiila ich glaube nicht, dass Jennys Mama das erlaubt. LAILA: lasst du los? Leila, sag mal. Fick dich. MIRA: Wie bitte? Wie Bitte? Tarik, wo bist du? Wo bist du? Ja, ich wollte dich fragen. Ich wollte dich fragen. Ja, ich wollte dich fragen, ob du Ja, ich wollte dich fragen, ob du Laila am Mittwoch von der Schule abholen kannst. Ich weib. Ich weib. Ich weib, dass ich die Kinder von Montag bis Mittwoch habe. Aber es geht gerade nicht anders. Alles klar, danke. Wo wohnst du jetzt? Alles klar, danke nochmal. ZUZANNA: Sie konnen von ihren Mitarbeiternjetzt nicht verlangen, dass sie jetzt auch noch putzen. Er hat eine Arbeitszeit. Auberdem fehlt jemand an der Kasse in der Spatschicht. MIRA: Dann muss Janan wieder in die Spatschicht. ZUZANNA: Die kriechen alle auf Zahnfleisch. Das konnen sie nicht machen. DINA: hat sich schon wieder krank gemeldet. Und Cem its weg, keine Ahnung, wo der ist. Auberdem hatten sie das ruhig mal mit mir absprechen konnen. MIRA: Daruber mochte ich nicht diskutieren. ROBERT: Wir konnen auch spater vorbeikommen, wenn Dir das lieber isst. MIRA: Ich kann die Kinder auch bringen. Ich weib halt nicht, wie lange das dauert. ROBERT: Wir warten auch. Wir haben keine Eile. ISABEL: Ja, genau. MIRA: Das ist wirklich lieb, aber ihr musst hier nicht warten. Sie kommen! ROBERT: Estelle Hallo, laila�! ISABEL: Schon Dich zu sehen. Musst du deinen Vater schon wieder weg? ESTELLE: Papa, wohnt jetzt in Wuppela MIRA: Ahm, Wuppertal. Er wohnt da fur eine Zeit mal. MIRA: Tennis. SANDRA: Ich hatte dir das Geld auch gern gegeben, aber Lars ist gerade mega das Problem. Su Se�or Jes�s est� en nuestras piernas para que podamos vivir contigo por toda la eternidad. Am�n. ASUNCION: Su Senor Jes�s est� en nuestras piernas para que podamos vivir contigo por todo la Eternidas. Amen. Auf dass Jesus sei in unseren Beinen und dass wir mit Dir leben konnen in Ewigkeit. Amen. MIRA: Das sah toll aus. ISABEL: Deine Tochter ist eine gute Tanzerin. MIRA: Ich hab's gesehen. ISABEL: Und LAILA: ist wie eine richtige Kolumbiererin mit dem Cumbia MIRA: Das sieht richtig toll aus. ROBERT: Hier ist Assuncion. ASUNCION: Hallo,. ROBERT: Unsere Tanzlehrerin. ASUNCION: Vielleicht kommen Sie hier auch mal mit? Das ware schon. Ich entschuldige mich. ISABEL: Apropos, ich habe LAILA: gefragt, aber sie kann mir ja nicht so richtig sagen. Aber sie sind schon getauft, oder? MIRA: Nein, das werden sie auch nicht. ISABEL: Aber Mira jetzt gerade ohne Vater, das ware so wichtig. Glauben gibt es so viel Schutz an den Kindern. Weibt du? MIRA: Ja XX sagt ihr Tschuss, wir mussen los. LAILA: Tschuss! MIRA: Glaubt ihr denn an Gott? LAILA: Das ist egal. ISABEL: hat gesagt, da oben ist da jemand, der auf uns aufpasst. ESTELLE: Und man kriegt sehr viele Geschenke. MIRA: Das hat Isabel gesagt. Also, ich glaube, das mit der Taufe, das ist so eine Sache, die man erst entscheiden kann, wenn man einfach alt genug ist. LAILA: Isabel hat gesagt, dass alle anderen als Babys getauft wurden. CANAN: Sie haben doch selbst Kinder. Sie wissen ganz genau, dass das nicht geht mit derS patschicht. Wie stellen Sie sich das denn vor? Also, ich komme ja um Uhr raus und dann soll ich noch Abendessen machen, oder was, und die Kinder wieder wecken. Also, und alle anderen hier haben auch keine Lust, so lange zu arbeiten. Die sagen nur nichts. Mir reicht es jetzt langsam. Jetzt sollen wir auch noch putzen. Warum? Warum? MIRA: Warum? Wegen Leuten wie euch, die sich standig krankmelden DINA: erzahl mal. Vier mal letzten Monat?? GOZLEM: Sie hatte einen Attest. Nur weil wir hier kein Betriebsjahr haben. Viermal. Sie war krank. Arbeitsrechtlich alles in Ordnung. Nur weil wir hier kein Betriebsrat haben, heibt das nicht, dass wir gar keine Rechte haben. Ich will nicht mehr hier arbeiten. Ich habe keine Lust mehr. ZUZANNA: Sie brauchen jetzt aber auch nicht so rumzuprullen. Frau Yildiz steht genau vor Ihnen. GOZLEM: Nein, ich brulle. Es geht um unsere Arbeitsrechte. Es geht um unsere Arbeitsrechte. Und die kommen nicht vom Himmel. Unsere Rechte erkampfen wir, indem wir sie uns holen. Wir mussen zusammenhalte Ja, Solidarisch sein. Gucken Sie das. Gucken Sie das. Und dann werden wir mitt Ihnen, mit Frau Yildiz, Verhandlungen aufnehmen. und dann gucken wir weiter MIRA: Gut. Vielleicht auch nicht. MAREN: Ich wusste gar nicht, dass Robert jetzt wieder zur Familie gehort. MIRA: Also er war zur Einschulung da. Im Gegensatz zu dir. MAREN: Das ware jetzt auch noch schoner, wenn die Grobmutter jetzt auch noch zur Einschulung sind. Man kann aber jeden Quatsch mitmachen. MIRA: Also es gibt ja Leute, die machen jeden Quatsch mit. Und es gibt Leute, die tun es nicht. Du warst halt lieber in Urlaub MAREN: Wir waren in Montr�al auf der Kunstbuchmesse mit Stefan. MIRA: Ja, ich weib. Ist auch okay. MAREN: Aber dass er den Kindern so MAREN: grobe, teure Geschenke macht, was findest du gut? MIRA: Also dass Robert Geld hat, hat dich doch noch nie gestort. Na ja, und sonst war er dir ja nicht gut genug. MAREN: Also ich finde nicht, dass du dir ein Urteil daruber erlauben kannst. Das finde ich wirklich nicht. Ich habe ROBERT: verlassen, weil er in den Puff gegangen ist. MIRA: na ja also die Treuste warst du jetzt auch nicht gerade. Auberdem war das doch, als ihr gar nicht mehr zusammen wart. MAREN: Das ist ja grobartig. MAREN: Wie offenherzig du gegenuber patriachaler Ausbeutung bist. MIRA: Du hast dich einfach fur ihn geschamt, weil er nicht so dahergeschwafelt hat, wie Stefan und all die anderen Leute, die du auch so toll findest. Er war einfach nicht standesgemab. MAREN: Hey, ich habe mich geirrt. Ja, habe ich. Ist gut. Habt ich aber gemerkt. Es tut mir leid. Du lebst einfach mir nur nach, was ich dir vorgelebt habe. Das tut mir wirklich leid. Ja, du umgibst dich mit Menschen, die dir nicht das Wasser reichen konnen. MIRA: Ich umgebe mich mit Menschen, die nett sind. Im Gegensatz zu dir kann ich auch immer mit meinem eigenen Geld leben. MAREN: Ich nehme kein Geld von Stefan. MIRA: Und die Reise nach Kanada, wer hat ihr eigentlich bezahlt? Ich meine, ihr seid nicht mal verheiratet. MAREN: Oh, was redest du denn, Mira Horst du dir zu? Es gibt noch andere Lebensformen fur erwachsene Menschen. Das kannst du dir aber wahrscheinlich nicht vorstellen in deiner kleinen, netten Reihenhauswelt. Mit diesen supernetten Leuten. MIRA: Die schrecklich netten Leute sind tausendmal netter als du. MAREN: Ach ja? Und warum muss ich dann auch auf deine Kinder aufpassen? Frag doch mal einen von diesen supernetten Leuten. Du kannst sie doch mal fragen, ob die fur dich babysitten. Und dann bezahlst du die mit deinem eigenen Geld. Und dein supernetter Mann. Die Made im Speck, Tarik Du, jahrelang hat er von dir gelebt. Und jetzt ist er weg. Wo ist er denn? Frag dich doch mal warum. Mira frag dich mal warum. MIRA: Das war einfach ein Fehler. Das war ein Fehler dich zu fragen. MAREN: Wow, was fur ein Drama. MIRA: Kinder, wir gehen. Los, jetzt. LAILA: Ich mochte noch nicht gehen. MAREN: Hey, ihr Mause MIRA: Ab. Raus. Das war ein riesengrober Fehler. Was ich gedacht habe, dass ich dich einmal um etwas bitten darf. Und du fur mich da bist. Ein einziges Mal. MAREN: Hey. MIRA: Scheibe. Geht schon mal. Ich hab die Schlussel vergessen. MAREN: MIRA:, was ist denn mit deinem Termin heute Abend? LAILA: Du hast Parfum. MIRA: Ich muss gleich nochmal weg. LAILA: Was? Jetzt? MIRA: Ja, aber nicht lange. LAILA: Kommt Oma Isabel�? MIRA: Aber ich bin ja auch gleich wieder da. Und ihr habt selber gesagt, der Mann da oben, der passt auf euch auf. ESTELLE: Bitte nicht die Tur zu machen. DEHNERT: Ja, ich dachte es ist gut, wenn wir uns mal off schedule treffen. Lauft ja grad nicht so richtig gut bei Ihnen. Und es ware ja schade, wenn du den Laden wieder zu machen musst. Bevor du uberhaupt richtig aufgemacht hast. Achso, das ist okay mit dem Du, oder? Ich bin Michael. KELLNER: Alles okay bei Ihnen? DEHNERT: Achso, ahm, Wodka Tonic? Geht auf mich. Zwei Wodka Tonic bitte.XXX Zimmer, . KELLNER: Sehr gerne. MIRA: Danke. DEHNERT: zahlt Hamburg Aber ja, Business. Die Kundenanzeige wegen Beleidigung... MIRA: Was? DEHNERT: Off the table. Forget it. Die Kundenanzeige wegen Beleidigung ist weg. Aber die Gewerkschaftsklage, die ist ein Problem. Die musst du ernst nehmen. Die mussen wir alle ernst nehmen. Die kann dir gehorig in die Ohren fliegen. Wir nehmen das in Hamburg sehr ernst. Ich hab mich hingesetzt, hab mir was uberlegt. Ich hab mich mit Compliance getroffen. Das ist ein Spezi von mir, das ist der Georg. Wir haben zusammen was aufgeschrieben. Wir haben es mit Legal abgeglichen. Das war jetzt auch nicht eine Sache vom Stundchen. Es war ein ganzer Nachmittag. Mit allen Abteilungen. Und bei rumgekommen ist etwas, wo wir denken, dass das uns den Arsch rettet. Wichtig ist, und da sehe ich aber kein Problem, dass du das unterschreibst. Du musst das unterschreiben. Das Ding konnte das Problem off the table kriegen. Es ist relativ umfangreich. Ich schlag vor, wir kommen einfach, ROBERT: ich hab's dabei, ich hab's ausgedruckt dabei. Und es ist oben auf dem Zimmer. MIRA: Holen Sie oder holst du das dann noch runter zum Unterzeichnen? DEHNERT: Das ware iine Option. Oder Wir gehen einfach zusammen hoch. Das ist vielleicht das Unkomplizierteste. Bevor ich jetzt rauf und runter und der Fahrstuhl. Dann bleib ich vielleicht im Fahrstuhl stecken. Wir konnen einfach hochgehen. MIRA:, du musst wissen, was du willst. Wir konnen jetzt einfach hochgehen und unterschreiben. Man muss da nicht so ein Riesending draus machen. Okay, dann geh ich mal hoch. Dann hol ich's mal. Und, ah, mal gucken, ob ich wiederkomme. Weibt du, das braucht eh noch gar nicht. Du musst wissen, was du willst. MIRA: Scheisse! ZUZANNA: Sie klauen in ihrem eigenen Laden? MIRA: Ah, das ist fur die Schildkrote. ZUZANNA: Ich glaub nicht, dass Schildkroten Fischtabchen essen. Und. Wer hat Ihnen die XXX gegeben? MIRA: Eine Schulfreundin. ZUZANNA: Einfach so. Mal eben. MIRA: Sie braucht es am Moment nicht. Sie ist Anwaltin und verdient ganz gut. ZUZANNA: Klar. Und weib ich schon von ihrem Gluck? Wann braucht es sich zuruck? MIRA: In zwei Jahren. ZUZANNA: Zwei Jahre? Das ist gut. Dann haben wir noch Zeit. Jetzt rufen Sie Ihre Schulfreundin, Anwaltin an. Und reden mit ihr. Und wir machen einen Plan. Wie wir das Geld wieder reinbekommen. Sie sollten ofter mal in ihrem Laden klauen gehen. Wo Sie haben hier ein bisschen Schnodder in der Nase. LAILA: Und wann Papa wieder bei uns? MIRA: Der Papa, der wird erstmal gar nicht bei uns wohnen. LAILA: Snacks und Getranke sind in den Rucksacken, ja? ROBERT: Okay. Gut, gut. Du, ich will mich nicht einmischen, aber denk einfach mal druber nach. Du weibt ja, dass sie ihre Tochter verloren hat. ISABEL: Ciao, ciao. MIRA: Tschuss. ROBERT: Und das bisschen Wasser, das hat noch niemandem gescheit. MIRA: Du, ich muss jetzt auch los, sonst komme ich zu spat zum Sport. ROBERT: Ja, klar. ZUZANNA: Die Regionallinie kann eigentlich auch erstmal weg, oder? Im Personal konnen wir ja nicht einsparen. Das geht ja nicht. Bleibt eigentlich nur noch der EK. Wie sieht es da aus? MIRA: Da haben wir alles ausgeschopft was geht. ZUZANNA: Haben wir das. Ich sehe da noch eine Chance. Ich sehe da ungefahr zwei bis drei Tausend Euro im Monat noch. Konnen wir ja nochmal gucken. So, jetzt gehen wir ins Private. Ihr Mann zahlt der Unterhalt fur die Kinder? Fur die beiden? MIRA: Ja, letzte Woche hatte er Euro. ZUZANNA: Pro Kop Euro. Das ist ja sehr grobzugig. Wow. Sagen wir XXX, runden wir auf. Wie sieht es aus mit Auto? Fahren Sie Auto? Ja, Sie fahren Auto. Ich kenne Ihr Auto. Muss das sein? Also das waren zwei bis drei Tausend Euro im Jahr halt. Also kostet ja auch, wenn Sie nicht damit fahren. MIRA: Also ich brauche es. ZUZANNA: Ja, das ist. Ist das so?Weil ich hatte noch so einen Kinderfahrradsitz furs Fahrrad. Also von meiner Schwester im Keller. Konnen Sie sich ja nochmal uberlegen. Dann mache ich mal auf die Vielleicht -Liste. Ich sage nur zwei bis drei Tausend Euro. Hatte Ihr Freund eigentlich ein eigenes Zimmer? So ein Arbeitszimmer oder so? MIRA: Ja. ZUZANNA: Ja, super. Kann man untervermieten an Gefluchtete. Da bekommen Sie Zuschusse von der Stadt? MIRA: Auf gar keinen Fall. Also nein, da brauchen wir gar nicht druber sprechen. Schon allein wegen der Kinder nicht. Kommt gar nicht in die Tute. Ich verstehe es vielleicht nicht, weil Sie selber keine Kinder haben, aber nein. No way. Auf gar keinen Fall. Ja. ZUZANNA: Das ist jetzt so ein Totschlag. Argument. Was soll ich denn da jetzt noch sagen? MIRA: Ja, tut mir leid. Also es ist nicht bose gemeint, aber Sie konnen es halt einfach nicht nachvollziehen. Nein, nein, nein, nein, nein, nein. ZUZANNA: Ich schriebs mal auf die Veilleicht. Liste. ESTELLE: Sind wir jetzt arm? LAILA: das mit dem Auto ist wegen dem Klima. MIRA: Genau. Das ist weil es einfach Dreck macht. ESTELLE: Aber Opa Robert Auto ist ganz grob. Das hat viel mehr Dreck MIRA: Ja, das stimmt. Aber der Opa, der kann das machen, wie er will. Und wir machen das einfach anders, okay? ESTELLE: Ja. MIRA: Alles gut bei dir? Ja. Sag mal, hast du das gehort? Weibt du, wer jetzt kommt? Nein. Es kommt das Kitzelmonster ! ESTELLE: Das kannst du auch verkaufen. MIRA: Ach Stelli! Marktleiter eins Geil geworden, meine du so alten Kunstler. Marco Picasso heibt der jetzt. Woll ich dann einen rauchen? Du hast ihn mitbekommen, ein Herzkasper Macht seit drei Wochen Reha. Ja, in diesem Sinne, meine Herren, Augen auf bei der Berufswahl, ne? Auf jeden Fall. Auf unseren Kollegen. MIRA: Mochtest du noch was trinken? TARIK: Das wird nix, weil ich muss gleich arbeiten gehen. MIRA: Freut mich. TARIK: Der boy fahrt Uber MIRA: Schon. TARIK: Ja und abends so ein bisschen mixen, wie es da ist. Einfach wieder reinkommen. War jemand zu Gast? MIRA: Frau Morato war mal hier. TARIK: Frau Morato? Lauft da was? MIRA: So ein Quatsch. Aber sie hilft mir gerade. TARIK: Einfach so? MIRA: So, es ist unter Frauen, man hilft sich. Und vielleicht steht sie ein kleines bisschen auf mich. TARIK: Okay. Unsere Bilder hast du auch direkt mit abgeraumt ? MIRA: Ich muss mich erst malsortieren. Und vielleicht hange ich sie spater wieder auf. ROBERT: Okay. Du bist der XX Boss. VERTRETER: Frau Yildiz, Sie machen mich arm. Ende November, da fahre ich nach Krefeld. Da mache ich mal einen Schlenker nach Koln, wenn dasda k passt. ROBERT: da komm ich mal bei Ihnen vorbei, ja? MIRA: Sehr gerne. ROBERT: Gut. durch . Was ist mit dem Transformer Dings, den ich euch gekauft habe? Was war denn nix? MIRA: Wir haben ein paar Sachen an deine Fluchtlingsunterkunft gespendet. Ich habe euch unten noch Kuchen eingepackt. ROBERT: Und was ist mit der Dampfmaschine, ist die auch weg? Das war ja immerhin so eine Art Familienerbstuck. MIRA: Das tut mir leid, das war nicht mit Absicht. ROBERT: Ja, du hattest aber vorher fragen konnen. MIRA: Seitdem Tarek weg ist, habe ich einfach so einen Rappel bekommen. Uberall stand Zeug rum und das war einfach viel zu viel. ISABEL: Chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate, chocolate ROBERT: Hallo, ROBERT:. ZUZANNA: Susanna. ROBERT: Geht ihr noch auf die Piste? ZUZANNA: Na, erstmal retten wir noch den Supermarkt. Wir retten noch den Supermarkt. ROBERT: Und dann den Rest der Welt. Ja. ISABEL: Cari�o, vamos a casa! ROBERT: Ja. Ich muss jetzt gehen. Sonst werde ich verhaftet. Ciao. MIRA: Lasst uns reingehen. ZUZANNA: Wie verhaftet? Lasst uns rein. Warum denn verhaftet? MIRA: Brauchen Sie Hilfe? ZUZANNA: Nee, geht schon. Habs gleich. Und wer ist dieser ominose Robert? ROBERT: Eigentlich musste ich ja Ihnen ja was schenken. Das ist riesig. Kann ich das auspacken? ZUZANNA: Klar. Noch eins. Noch eins. Fischstabchen fur die Schildkrote. Kann ich die mal sehen? MIRA: Es geht doch nur um den Antrag fur die Schulspeisung. Mitarbeiterin Schulamt Solange Sie Ihrem Mann nicht auf Unterhalt verklagen, haben Sie auch keinen Anspruch auf Zuschusse. Also ich glaube, wir beide haben heute noch was besseres zu tun. MIRA: Verzeihung, aber da muss ich drinnen. Hallo? Was? ISABEL: LAILA: ist auf den Kopf gefallen. Sanitater: Guten Tag. Sie war kurz bewusstlos, aber sie reagiert schon fast wieder normal. MIRA: das tut bestimmt total weh, oder? ROBERT: Das war meine Schuld. Wir haben Fangen gespielt und ah. ESTELLE: Und dann wollte Lali weg. Und dann ist sie hingefallen und hat sich voll weh getan. Sanitater: Weibt du inzwischen, welcher Tag heute ist? Weibt du denn, wer die Frau ist, die gerade reingekommen ist? Siehste, geht doch. Wird noch ein bisschen dauern, bis alles wieder da ist. Ist eine Gehirnerschutterung. Fahren Sie mit ihr in die Kinderklinik um die Ecke. Lassen ein CT machen. Noch mal abchecken, ja? War ein harter Wumms, ne? ISABEL: Hier fur den Hinterkopf. MIRA: Kannst du dich daran erinnern, wie du gefallen bist? Und weibt du, wie ihr von zu Hause losgefahren seid? ISABEL: Von der Schule, Laila Wir haben Laila von der Schule abgeholt. MIRA: Ich rede gerade mit meiner Tochter. Weibt du denn, wie ihr hier angekommen seid? Und wie du dir die Schlittschuhe angezogen hast? ISABEL: In der Umkleide, Laila Da in diese roten Schranke. MIRA: Kannst du kurz die Klappe halten? LAILA: Ich habe drei Big Macs gegessen. Bei McDonalds. Bevor wir hier hingekommen sind. Opa Robert hat es mir erlaubt. ROBERT: Ich hoffe, es ist okay. LAILA: Mama? MIRA: Ja, mein Schatz? LAILA: Ist heute Freitag? Ja, heute ist Freitag. Die Schmetterlinge sind aber schon. MIRA: Jetzt sind wir quitt. TARIK: Die willst du auch nicht mehr? MIRA: Ich habe so viel Geschirr TARIK: Das ist doch eigentlich deine. MIRA: ja ich weiss TARIK: A, love XXXXXX Wieder die Liebe ist geblieben, noch du. Sollte ja mal lustig sein, oder? MIRA: das war ne scheibe Idee. TARIK: Das hier war scheibe? MIRA: Das war nicht scheibe, aber das war auch immer so gut zwischen uns. Aber es war trotzdem keine gute Idee. MIRA: darf ich mal XXX was fragen? TARIK: immer. MIRA: Das war damals fur dich, als die den Plattenvertrag nicht verlangert haben. Ich habe letztens druber nachgedacht, da war ich mit Stelli schwanger. Und ich war gar nicht bei dir. TARIK: War scheibe. Ich habe mich ziemlich alleine gefuhlt. MIRA: Das tut mir leid. MIRA: Du musst jetzt nachhause gehn. TARIK: Aber das hier ist doch mein Zuhause. Von wem war die? Ach soweit wir jetzt also, ja.? MIRA: ROBERT:, ich weib nicht, wie ich das sagen soll. Es tut mir wirklich leid. Ich wusste einfach nicht, wie ich dir das. ROBERT: Du musst dich nicht entschuldigen. Ich ware an deiner Stelle auch sauer gewesen. Du hast als Mutter reagiert, das ist ganz normal. Ist ja klar, da knallt deine Tochter auf den Hinterkopf. Ich habe ja selbst einen Riesenschreck gekriegt. Aber ist ja alles Gott sei Dank wieder gut, oder? MIRA: Ja, Leila geht es super. Sie war auch gestern schon wieder in der Schule. Sie hat gefragt, ob du sie am Samstag zum Fubball bringst. ROBERT: Ja klar, prima. Weibt du, warum ich dich hergebeten habe? Ich mache das hier vielleicht noch sechs, sieben Jahre. Danach will ich das Leben genieben auf meine alten Tage. Vielleicht eine kleine Finca in Sudspanien mit ISABEL:le. Ja, du weibt ja, dass sie sich nach der Warme sehnt. Naja, lange Rede, kurzer Sinn. Ich wollte dich fragen, ob du dir das vorstellen konntest, den Laden hier zu ubernehmen. Ich weib, das ist ganz was anderes als dein Supermarkt. Aber im Grunde ist das das Gleiche. Du kannst gut rechnen. Fur die Kinder und fur dich ware das... Du wurdest wesentlich mehr Geld verdienen. Und im Unterschied zum Supermarkt wurde dir der Laden gehoren. MIRA: Aber ich.Ich habe doch gar keine Ahnung. ROBERT: Ich werde mich komplett zuruckziehen. MIRA: Also ich habe doch gar keine Ahnung von Baumen, Robert ROBERT: Du musst ja nicht klettern. Das machen die Jungs. Und das ist der kleinere Teil des Geschafts. Das bisschen Know -how, was du brauchst, um den Laden zu schmeiben, da schaufelst du dir in zwei Wochen drauf. MIRA: Du bist einfach zu gut fur diese Welt. ROBERT: Nee, das bin ich nicht. Also ich versuche nur, die Welt nicht schlechter zu machen. Es lauft ja eh vieles schief. Und wir haben ja die Eine. Die besten aller moglichen. Wer hat das nochmal gesagt? MIRA: Da muss etwas sein. da!. Kannst du grober machen. Der Beilinger. ZUZANNA: Unfassbar. MIRA: Wie dreist. Das gibt's doch nicht. ZUZANNA: Und so viel. Und ab nach Hause. Soll ich oder willst du? MIRA: Das erledige ich. Weil Muslime nicht getauft werden konnen. Und dann ist Papa traurig. Wie bei Oma MAREN:. Genau. Und der sagt dir das am besten auch nicht. Verspreche dir mir, dass das unser Geheimnis bleiben wird. Brauchst Du Hilfe? Und rein mit Dir. Stelli, setz dich mal hin. Aber ich kann dir so das Kleid nicht ausziehen. Komm, das ist total unbequem. Dann zieh wenigstens die Kette mit dem Kreuz aus. Was ist, wenn das dich nachts schneidet? Bitte, nur die Kette. Stelli. Okay. Aber nur heute Nacht. Und du leg das Tablet weg. Schlaf schon. Du Susanna, ich fasse es immer noch nicht, dass LAILA: gewonnen hat, ne? Hm. Also klar, die hat da so Karten. ZUZANNA: Die ist auch ein Naturprofi. MIRA: Danke. J. A, als Filialleitung oder halt auch als Mitarbeiter. Du darfst ja nicht dran teinehmen. Das steht auf den Ausschreibungen drauf. ZUZANNA: Na, die ist ja keine Mitarbeiterin. Die ist ja Laila Un Laila ist ein Kind. MIRA: Lern ich deine Freundin heute Abend kennen, oder ist sie unterwegs? ZUZANNA: Mhm. Na, die ist wahrscheinlich unterwegs. Aber wenn du willst, kannst du nachsten Sonntag vorbeikommen und hol dir ihre Kartons ab. Ich werde da wahrscheinlich nicht dabei sein, aber du kannst meine Schlussel haben. MIRA: Habt ihr euch getrennt? ZUZANNA: Also, sie hat sich getrennt. Ja. Sie wollte Kinder und ich nicht. Also, ich habe ihr das Gefuhl gegeben, dass ich Kinder mochte. Eins. Zwei vielleicht. Aber eigentlich wusste ich, ich mochte nicht. Ich habe sie so ein bisschen hingehalten damit. MIRA: Das hast du gar nicht erzahlt? ZUZANNA: Du hast jaauch nicht gefragt. MIRA: Kommst du klar? ZUZANNA: Hm, nicht so gut. Ich vermisse sie. Wir waren sechs Jahre zusammen. MIRA: Komm du doch mit. ZUZANNA: Wohin? MIRA: Preisauschreiben. Hotel. ZUZANNA: Mit den Kindern. MIRA: Brauchst du Hilfe? ESTELLE: Ja. MIRA: Warte. Du hast ja aber viel raufgeschmiert. Ist das genug? Ja, ne? ESTELLE: Ja. MIRA: Das schmeckt aber gut. ROBERT: Ja. Mahan Guten Appetit. ROBERT: Danke. LAILA: Warum kocht er jetzt auch hier bei uns? MIRA: So lange Mahan hier Miete bezahlt, kann er auch hier kochen. Das habe ich euch ja erklart. LAILA: Aber der hat voll die komischen Sachen auf YouTube. ESTELLE: Und doofe Musik. MIRA: Also, Mahan kann horen, was er will. Und auberdem schaut ihr auch so komische Sachen auf YouTube. LAILA: Aber ich wohne hier. MIRA: Ja, dann habt ihr halt noch was gemeinsam. DANIEL: Weibt du noch, als wir hier saben vor XXX Jahren? MIRA: Xxx. DANIEL: Also vor XXX Jahren, als du mich komplett zur Schnecke gemacht hast, wegen einer angeblich sexistischen Bemerkung. MIRA: Was? Also das kann nicht sein. Und auberdem war das nicht hier. Das war in diesem indischen Restaurant in Wiesdorf. Hier haben wir unseren Eltern gesagt, dass wir heiraten wollen. DANIEL: Stimmt. Aber trotzdem, beim Inder hast du mich komplett zusammengefaltet. MIRA: Was hast du damals nochmal gesagt? Stimmt. Wahrscheinlich fand ich das damals total sexy, aber konnte es nicht zugeben. DANIEL: So, so. MIRA: Das fand ich ubrigens immer total toll an dir. Was du gesagt hast, was du denkst. MIRA: Dass du so uncool bist. ZUZANNA: Oh, auch was? Schwangere Ich bin schwanger, danke. ZUZANNA: Ein Schluckchen? Schwangere Nee, danke. ZUZANNA: Okay. LAILA: Sind sie Alkoholiker? ZUZANNA: Du bist selber Alkoholikerin. LAILA: Nein. ZUZANNA: Doch. LAILA: Sie sind Alkoholikerin. ZUZANNA: Nee, du bist Alkoholikerin. LAILA: Wohl. ZUZANNA: Selber. ESTELLE: Da ist noch einer. Ist das unser Hotel? MIRA: Ja, ich denke schon. ZUZANNA: She is nineteen! REZEPTIONIST: Nineeen. Not nine. ZUZANNA: Nineteen Nein, teen. ROBERT: Ja. REZEPTIONIST: Sie sieht nicht so wie neun. ZUZANNA: Ich weib, ich weib. Sie hat eine Krankheit. Sie hat . Sie studiert schon. Leila, komm her. Sag dem Jungen, du bist neunzehn. Sag ihm, du bist neunzehn . LAILA: Nineteen REZEPTIONIST: Nineeen Aber ich kann nichts sagen, weil mein Manager gesagt hat, nein, ich kann nicht. LAILA: Haben sie wirklich geweint? MIRA: Sie hat nur Quatsch gemacht, LAILA:. ESTELLE: Ich dachte, sie haben wirklich geweint. LAILA: Und ich dachte, sie haben sich was gebrochen. ZUZANNA: Das ist ja riesig. MIRA: Boah, wie schon. Sieht toll aus. ZUZANNA: Mit Badewanne? ESTELLE: Das ist unsere Badewanne. ZUZANNA: Okay. Und hier ist das andere Zimmer. MIRA: Wirklich schon. Gut. ZUZANNA: Tadaa. Eigentlich ist das ja auch das Gewinnerenzimmer, nicht das andere. LAILA: Okay, da schlafen wir im Verliererzimmer. ESTELLE: Genau. MIRA: Ihr seid kleiner. ESTELLE: Wir brauchen ein Fernsehen. Eine Badewanne. Zu spat. MIRA: Okay. Eine richtig grobe Tute fur all die Muscheln. ZUZANNA: oder sind die zusammen. Nee, die sind eine Affare. ZUZANNA: Okay, pass auf. Die sind in der Affare. Er ist verheiratet, sie ist verheiratet. MIRA: Nein, sie ist nicht verheiratet. Er ist verheiratet Sie wartet auf ihn. ZUZANNA: Das ist er, das ist endlich seiner Frau sagt. Und machen hier heimlich Urlaub. Arbeiten die zusammen? MIRA: Ja. ZUZANNA: Was sprechen die fur eine Sprache? MIRA: Ich hab gerade gesagt, das tut mir leid. ZUZANNA: Ja, und? geh mal ruber und Frag. MIRA: Ich spreche Deutsch. Aber ich kann kein Englisch. ZUZANNA: Aber du redest dann Du kannst ja wohl ein paar Worte auf Englisch. Die sind doch schon langer zusammen. Die haben Kinder. Die haben gar keine Affaire. Sie hat jetzt das Feuerzeug dahingelegt, glaube ich. Und ich glaube sie mochte dass ich wiederkomme. Was ist da los? Vielleicht wollen die zu viert? ZUZANNA: Doch. Guck mal, sie hat das so offensichtlich dahingelegt, das Feuerzeug. Das ist mir schon mal passiert. Es geht schnell so was. Bist du mude? Du bist total mude. Du auch. MIRA: Das war ein langer Tag. ZUZANNA: Ein langer Tag, fur uns beide Schone Uhr MIRA: Nein, auch nicht. LAILA: Ein R, ein L. MIRA: Auch nicht. Mensch, heute wird es schwer. Komm mal, ich mach eine Halfte vom LAILA: Hasenpups. MIRA: Nein, du sollst nicht raten. Du brauchst viel mehr Buchstaben. Ja. Nein, auch nicht. Auch nicht. Ich glaube, hier war der Strich. LAILA: Welchen Buchstaben hattest du noch nicht? Ein R. MIRA: Ja. ESTELLE: Wir haben Hummer gegessen. TARIK: Das hast du mir schon zweimal erzahlt, mein Schatz. ESTELLE: Einmal. TARIK: Da bin ich mir nicht so sicher. ESTELLE: Und ich bin sicher, dass ich recht habe. TARIK: Es geht um die Tetanus -Impfung von Laila Wegen der Klassenfahrt. Ich konnte auch den Termin klaren bei Dr. Schmid. Also, nur wenn du willst. MIRA: Klar, gerne. TARIK: Cool. Wie geht es dir eigentlich? Ist es okay? MIRA: So, la la. Und dir? TARIK: Mir geht es gut. Seit ich das Live. Coaching mache, wird es echt viel geandert. Es wirkt. By the way, kann ich demnachst mal vielleicht wieder hier ubernachten oder so. Den Kindern zu lebe. Einfach mal wieder eine Familie. Sorry. Ich uberstore gerade wieder alles. Eins, zwei, drei. Easy. Kinder, wie sieht es aus? Mecimek? LAILA: Mecimek ist so gut. TARIK: Yalla, yalla. MIRA: Sagte mir nicht mehr Tschuss. ESTELLE: Tschuss, Oma MIRA: Schon krass, was wir alles einsparen konnen, wenn wir die Non Food Artikel selbst einkaufen. War ne richtig tolle Idee von dir. ZUZANNA:, das mit Ostende. ZUZANNA: Ha? MIRA: Ich will, dass du weibt, dass... Ich finde dich total nett. Und ich weib auch zu schatzen, dass du mir die ganze Zeit hilfst. Ich ruf zuruck, wir sind ja gleich durch. Ich wollte nur, dass du. ich dachte Tarik ommt erst heute Abend. ROBERT: Hallo. LAILA: Uberraschung, weil Du unsere Sonne bist MIRA: Danke schon. ISABEL: Cumplea�os a ti TARIK: Herzlichen Gluckwunsch. ROBERT: Ja, da staunst du. Wie? Facebook. Hier.Fur dich. Du hast doch nicht im Ernst gedacht, dass du dich an einem XXX. hier verkriechen kannst, oder? Ach so. Hallo. ZUZANNA: Ach, du hast heute Geburtstag. ROBERT: Ja, man wird nur einmal im Leben XXX Habt ihr gearbeitet an deinem Geburtstag? ZUZANNA: Ja, wir arbeiten jeden Sonntag. TARIK: Was tut man nicht alles fur die Liebe? ZUZANNA: Wir arbeiten, weil du XXXX. XX versemmelt hast. Deswegen. ROBERT: Wie bitte? Das ist nicht dein Ernst. Ach so. Jetzt verstehe ich, warum du die Kinder hast taufen lassen. Weil du mein ganzes Geld verballert hast. TARIK: Wie du hast die Kinder tauchen lassen. ZUZANNA: Schulfreundin? Anwaltin? Ist klar, Mira. ROBERT: Wir gehen. ISABEL: Aber Robert. TARIK: Ja, ich glaube, ich habe auch genug. Ersatz scheinst Du ja schon gefunden zu haben. ROBERT: Noch Minuten. Kannst du das in die Holle? Kann schon sein. Hilfst du mir? Soll die ab? ESTELLE: Ich will die nicht anhaben. ROBERT: Und dann? Wie ist es gelaufen? Ist das Fussball Turnier? CANAN: Ja, also. Ansage Ein Storno bitte. CANAN: Ist gut gelaufen. MAREN: Warum hast du mir das nicht erzahlt mit Tarek? Dass er das ganze Geld verloren oder besser versenkt hat? MIRA: Fruher oder spater hattest du es gegen mich verwendet. MAREN: Das stimmt nicht, das ist gemein. Hatte ich nicht. Wie geht es dem, wohnt er immer noch bei seinem Bruder in Wuppertal? MIRA: Mittlerweile hat er eine eigene Wohnung in Schlebusch. Das geht ihm glaubensgut, glaube ich. Er hat auf so einem Coaching -Workshop, an dem er teilgenommen hat, eine andere Frau kennengelernt. MAREN: Echt? Das tut mir leid. MIRA: Schon okay. MAREN: Ich mochte TARIK: ganz gern, auch wenn du es mir nicht glaubst. MIRA: Mama, mach es jetzt nicht kaputt. ESTELLE: Guck, das sind die cey-ceys. LAILA: Die Cey Ceys. MIRA: Welche davon? Die grobere? ESTELLE: Nein, die beiden zusammen. Das ist Jaylin und das ist Jayda. MIRA: Machen die sich schick? LAILA: Ja, fur die Hochzeit ihrer Tante. ESTELLE: Die mussen am allerbesten aussehen. MIRA: Hi. ROBERT: Hallo. MIRA: Ich habe dem Typen einfach alles erzahlt. Alles, was passiert ist. Die ganze Geschichte, die ganze Wahrheit. ROBERT: Die ganze Wahrheit. Schon verruckt, ne? Damit hat alles angefangen. Damals in Manchester. Die industrielle Revolution. Der Industriekapitalismus. Und unser heutiges Wirtschaftssystem. Ist eigentlich ziemlich bescheuert. MIRA: Stimmt. Ganz schon bescheuert.